Unser derzeitiges Unternehmenswachstum können wir nicht nur mit weißen alten Männern hinkriegen! Vielmehr brauchen wir Diversität, um unser Wachstum zu stemmen!“

Petra Scherweit

Diese Aussage von GP JOULEs Personalleiterin Petra Scherweit hört sich im ersten Moment provokant an, trifft aber mehr denn je den Nerv der Zeit. Denn die Diversitäts-Thematik gewinnt zunehmend an Relevanz. Nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch in unserer modernen Arbeitswelt. Gerade erst fand – initiiert von der Charta der Vielfalt e.V., der größten Arbeitgebendeninitiative zur Förderung von Diversity in Unternehmen – unter dem Motto „Mission DIVERSITY – das brauchen wir jetzt“ die 12. Konferenz DIVERSITY für Vielfalt in der Arbeitswelt statt.  Wie wichtig Diversität für ein Unternehmen ist, hat der Energieversorger GP JOULE längst erkannt. Nun versucht er, dies auch konsequent im Unternehmen umzusetzen. Wie das gelingt und mit welchen Herausforderungen das Unternehmen dabei zu kämpfen hat, erzählt uns Petra Scherweit, die den Energiekonzern seit eineinhalb Jahren als Bereichsleiterin Personalentwicklung und Recruiting unterstützt.

GP JOULE ist kein gewöhnliches Energieunternehmen. Sondern ein Energieversorger, der in allen Teilen der Energie -Wertschöpfungskette aktiv ist. Sprich von der Erzeugung bis hin zur Nutzung. Der Kunde bekommt sozusagen alles aus einer Hand. Die große Vision des Unternehmens ist es: „100% erneuerbare Energien für alle“. GP JOULEs Pioniergeist spiegelt sich nicht nur im Unternehmensziel wider, sondern auch in seiner Personalpolitik. So hat der Energieversorger frühzeitig erkannt, dass eine diverse Unternehmenskultur weit mehr ist als ein politischer Trend. Vielmehr ist es eine essenzielle Voraussetzung, um als Unternehmen auf dem globalen Markt erfolgreich bestehen zu können. Der Begriff „Diversität“ kommt vom englischen „Diversity“, was so viel bedeutet wie Vielfalt.

In der Arbeitswelt und im Kontext von Unternehmen meint Diversität die Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb einer Belegschaft aufgrund individueller Persönlichkeitsmerkmale und Lebensstile. Es ist nachgewiesen, dass divers aufgestellte Teams bessere Ergebnisse hervorbringen als homogene. Dieser Meinung ist auch GP JOULEs Personalleiterin Petra Scherweit. „Um unsere Firmenstrategie, die uns zu unserer Vision von 100% erneuerbaren Energie bringen soll, umsetzen zu können, brauchen wir Diversität im Team. Wir brauchen viele verschiedene Mitarbeiter*innen, die uns unterschiedliche Denkweisen, Blickwinkel und Perspektiven in Bezug auf unsere Thematik liefern. Unsere Unternehmensvision und das damit verbundene Wachstum bekommen wir mit weißen alten Männern allein nicht umgesetzt. Wir brauchen Diversität.“

GP JOULE hat dazu ein eigenes Projektteam geschaffen, das sich ausschließlich mit dieser Thematik beschäftigt. „Als wir begonnen haben, uns bei GP JOULE mit dem Thema Diversität zu beschäftigen, mussten wir erstmal schauen, wie divers wir schon waren oder eben nicht. Dazu gab es zunächst einen großen Diversity Report, der uns gezeigt hat, was der Ist Zustand ist und wo es Verbesserungspotential gibt. Dann hat unser so genanntes „Diversity Management“ begonnen, was gar nicht so einfach ist, da das Thema Diversität sehr vielschichtig ist. Diversität beinhaltet weit mehr als nur die Frauenquote“, so Scherweit weiter.

 

Zitat zum Thema Diversity
Diverse Teams haben jede Menge Vorteile

Mit gezielten Maßnahmen mehr Frauen in Führungspositionen

Und gerade die Frauenquote ist es, die auch GP JOULE immer noch zu schaffen macht. Vielleicht ist es das Thema „Energie“, das immer noch ein vorwiegend männliches Arbeitsumfeld darstellt? Wer weiß? Auch Petra Scherweit hat darauf keine wirkliche Antwort: „Was die Belegschaftsebene angeht, so haben wir eine Frauenquote von etwa 42%. Das ist okay. Aber je höher wir in die Führungsetagen kommen, desto weniger wird es. Und wir wissen eigentlich nicht warum.“

Doch genau das will GP JOULE nun mit gezielten Maßnahmen ändern. Zum einen versucht das Unternehmen, vorzugsweise weibliche Bewerberinnen mit familienfreundlichen Benefits für sich zu gewinnen. Flexible Arbeitszeitmodelle sind hier das A und O. So ist es den Mitarbeitenden vollkommen selbst überlassen, wann jemand arbeitet beziehungsweise von welchem Ort. Petra Scherweit erklärt uns hierzu: „Wir bei GP JOULE haben sogar die Vorgabe, auch im Homeoffice zu arbeiten, da wir von den Büroräumlichkeiten gar nicht so aufgestellt sind, dass jeder einen festen Arbeitsplatz hat. Wir haben ein Buchungssystem, in das man sich an allen Standorten einbuchen kann“. Damit das auch funktioniert, wird jeder Mitarbeitende mit einer Homeoffice Ausrüstung wie Laptop, Headset, Monitor etc. ausgestattet. Auch in Bezug auf Teil- bzw. Vollzeit macht das Unternehmen keinerlei Vorgaben. Jeder muss für sich entscheiden, wieviel er arbeiten kann und möchte.

„Um ganz gezielt weibliche Bewerberinnen anzusprechen, haben wir seit einem Jahr auf ein Persönlichkeit basiertes Recruiting umgestellt. Wir haben intensiv recherchiert, wie wir als Energieunternehmen gezielt Frauen ansprechen können. Bei jeder Bewerbung schauen wir, was muss jemand mitbringen, damit er bei uns in dieser Funktion funktionieren kann. Wir überlegen ganz genau, wie schreiben wir Stellen aus? Wie formulieren wir?“ Das neuartige Recruiting hat sich für GP JOULE ausgezahlt. Allein in diesem Jahr konnte das Unternehmen bereits 250 neue Mitarbeiter*innen mit an Bord nehmen. Tendenz steigend – hoffentlich.

Auch Initiativbewerbungen möglich

Petra Scherweit ist davon überzeugt, dass jeder, der Lust hat auf das Thema „Energie“ auch zu GP JOULE passt. „Bei uns auf der Webseite steht so viel, das kann manchmal abschreckend wirken. Aber ganz im Gegenteil. Das soll zeigen, was wir alles machen. Wir freuen uns wirklich über jede Bewerbung – auch initiativ. Wenn man sich selbst im ersten Moment nicht einordnen kann, dann übernehmen wir das gerne. Jeder kann bei uns was stemmen. Wichtigste Voraussetzung ist: Lust auf Energie und auf den Job!“

Interesse geweckt?

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