„Diversity, Equity, Inclusion – Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion“

Drei abstrakte Begriffe, die in unserer Gesellschaft und vor allem auch in der Arbeitswelt zunehmend in den Fokus rücken. Sie sind mitverantwortlich, dass sich in einem Unternehmen diverse und funktionsfähige Organisationen bilden, die wiederum Innovation, Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit eines Konzerns stärken. Das hat auch Rockwell Collins Deutschland GmbH, a part of Collins Aerospace erkannt und „Diversity, Equity, Inclusion“ zu wichtigen Unternehmenswerten gemacht. Wie erfolgreich es dem Konzern gelungen ist, eine Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem jeder dazugehört, alle gleich sind und sich dies für die Mitarbeiter*innen auch so anfühlt, schildert die Luft- und Raumfahrtingenieurin Christine Schwarzwälder in einem faszinierenden Interview.

In unserem Gespräch wird schnell klar: Christine Schwarzwälder ist eine besondere Frau. Nicht nur, dass sie einen für Frauen eher ungewöhnlichen Beruf ergriffen hat, sondern diesen auch in Vollzeit ausübt. Und das obwohl sie Mutter von zwei kleinen Jungs ist. Mutter sein und gleichzeitig Vollzeit arbeiten sind in unserer Gesellschaft, in der sich das traditionelle Rollenverständnis überraschend hartnäckig hält, immer noch die Ausnahme. Christine Schwarzwälder liebt ihre Kinder, aber eben auch ihren Job. Als promovierte Luft- und Raumfahrtingenieurin arbeitet sie seit 2 ½ Jahren als Programmleiterin für Raumfahrtprodukte bei Collins Aeorospace, einem führenden Unternehmen in der Luft- und Raumfahrtindustrie mit mehr als 70.000 Mitarbeiter*innen an über 300 Standorten weltweit. „Ich bin eine absolute Vollzeit Working Mom. Das ist aber glaube ich persönlich getrieben, es gibt genügend Mamas bei Collins, die auch erstmal Teilzeit arbeiten. Aber ich habe mich von Anfang dazu entschieden, Vollzeit 40 Stunden die Woche zu arbeiten“, erzählt sie vollkommen selbstbewusst. Auch wenn ihr Alltag an vielen Tagen alles andere als einfach ist, ist Christine Schwarzwälder überzeugt, dass das Modell „Vollzeit Working Mom“ funktioniert. Drei Grundvoraussetzungen sind laut Schwarzwälder dabei wichtig. Zum einen eine gute Absprache mit dem Partner, ein familienfreundlicher Arbeitgeber und die Einsicht, nicht immer alles perfekt machen zu wollen und Dinge auch mal abzugeben. „Ich muss ganz klar sagen, Vollzeit zu arbeiten und zwei kleine Kinder zuhause zu haben, das ist hart“, gesteht die Luft- und Raumfahrtingenieurin. „Das funktioniert nur, weil ich mit meinem Mann, der ebenfalls Vollzeit arbeitet, ein Agreement habe, dass wir ein Team sind und uns beide unterstützen. Ich bin davon überzeugt, wenn es dieses Konstrukt der gegenseitigen Unterstützung nicht gäbe, dann würde dieses System nicht funktionierten.“

Bei diesem Arbeitgeber wird Diversity gelebt

Nicht nur bei der Partnerwahl hat die Luft- und Raumfahrtingenieurin alles richtig gemacht. Sondern auch was ihren Arbeitgeber betrifft. Denn bei Collins Aerospace haben Frauen beziehungsweise Mütter einen hohen Stellenwert im Unternehmen. Der Konzern hat erkannt, was für eine wichtige Rolle gerade auch Frauen im Sinne der Diversität spielen. Neben einer Mischung aus jungen und alten Menschen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Lebensläufen, unterschiedlicher religiöser Überzeugung, Menschen mit und ohne Behinderung wird Vielfalt auch durch einen gewissen Frauenanteil im Unternehmen geschaffen. Und Teams, die sich durch Vielfalt auszeichnen, sind Treiber für Innovation, Wissen und Vorsprung. Durch die individuellen Stärken der unterschiedlichen Teammitglieder ist es möglich, effizienter den Erfolg eines Unternehmens voranzutreiben.

Um Frauen an das Unternehmen zu binden, setzt Collins Aerospace auf einen familienfreundlichen Workflow mit flexiblen Arbeitszeiten, der Möglichkeit des Arbeitens im Homeoffice und vieles mehr. Davon profitiert auch Christine Schwarzwälder. Denn wie alle anderen Mitarbeiter*innen im Unternehmen, wird auch sie als Mutter an ihren Ergebnissen gemessen und nicht daran, wann, wo und wie sie arbeitet. „Collins Aerospace ist in meinen Augen äußerst familienfreundlich. Ich könnte theoretisch fünf Tage die Woche zuhause arbeiten. Das mache ich natürlich nicht, weil ich mir denke, es macht auch Sinn, als Gesicht vor Ort zu sein. Vor allem als Projektleiterin. Aber es würde von Konzernseite keiner darauf bestehen.“

 

 

Ein Arbeitsverhältnis, das auf Wertschätzung und Vertrauen basiert. Was Collins Aerospace konsequent von oben nach unten an seine Mitarbeiter*innen weitergibt, spiegelt sich auch innerhalb der Teams wider. „Wir Mütter bekommen von Seiten der Führungsriege sehr viel Akzeptanz“, so Christine Schwarzwälder. „Das merkt man auch bei den Kollegen. Egal was ist, der Kleine ist krank, ich muss spontan alles stehen und liegen lassen, das ist für meine Kollegen immer in Ordnung. So eine Akzeptanz unter Kollegen – also auf der tatsächlichen Arbeitsebene – ist ja eigentlich kriegsentscheidend“. Natürlich gibt es hier und da noch Kollegen, die sich an eine Vollzeit Working Mom an ihrer Seite noch gewöhnen müssen, aber der Großteil der Kollegen steht voll und ganz hinter Christine Schwarzwälder.

Vollzeit Working Mom: Ist das möglich?

Als letzte aber durchaus wichtige Voraussetzung damit das Modell der „Vollzeit Working Mom“ funktioniert, ist die persönliche Einstellung. Frauen tendieren dazu, immer ein schlechtes Gewissen zu haben: Gehen wir arbeiten, haben wir ein schlechtes Gewissen gegenüber der Familie. Sind wir mit der Familie, ist es umgekehrt. So ging es anfangs auch Christine Schwarzwälder. „Natürlich war ich am Anfang komplett unsicher, mit zwei kleinen Kindern Vollzeit zu arbeiten.  Mit meinem ersten Kind war ich ein ganzes Jahr in Elternzeit zuhause. Da gab es irgendwann mehr als genug Momente, in denen ich mich schlichtweg gelangweilt habe. In denen ich einfach nicht wusste, was ich mit meiner Zeit anfangen soll. Daraufhin habe ich mich beim 2. Kind ganz bewusst entschieden, nur sechs Monate Elternzeit zu machen und danach wieder Vollzeit zu arbeiten.“ Christine Schwarzwälder ist heute zufrieden, so wie es ist. Sie steht dazu, wie sie sich entschieden hat. Ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Auch wenn es immer wieder Momente gibt, die für alle anstrengend sind. Aber auch hier hat Familie Schwarzwälder eine Lösung gefunden. „Um uns allen an Alltag zu erleichtern, haben mein Mann und ich angefangen, uns „Zeit“ einzukaufen. Sprich wir kaufen uns Dienstleistungen ein wie beispielsweise eine Putz- und eine Bügelfrau. Damit kaufen wir uns „Zeit“ ein, die dann der Familie zugutekommt“, so die 2-fache Mutter.

Rückblickend würde die Luft- und Raumfahrtingenieurin jeder Mutter raten, arbeiten zu gehen, wenn man das wirklich will. Denn es gibt für alles eine Lösung, so Christine Schwarzwälder. Für die Kinderbetreuung, die Wäsche und die Wohnung. Einfach für alles. Wichtig ist vor allem, dass der Arbeitgeber einem als Mutter entgegenkommt. Und das ist bei Christine Schwarzwälder der Fall.

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